..........-.-.-.-..,.-.,.---.,,...-.-...-.--.-.-,#+,.,.,+##+##+#+.,.,.,-.-,-.,,.-,,..-...,-#+#+#´##´´´´´´##++-..-,-,,,.-,#+#+.##+.+##.....#+.,,.-
tinowa                                               start      fotos      texte     reviews      notizen     stadt land kunst     links
,.,..-,.-..#+#ä.-,.,.+##+,.,#,.+-.-#+#.+#--.-,.-,.-,..-,.+#.####+++.-...,.++++.,,-,.,,.--,,--,-.,.--,+#+###-.,##+#..-,#++++.,.,--...-.,.-





juni
Juni03
juli
Juli03
august
Aug.03
september
Sep.03
oktober
Okt.03
november
Nove.03
dezember
Dez.03
januar
Jan.04
februar
Feb.04

März.04

April.04
mai04
Mai.04
juni04
Juni.04


Juli04
august-notizen
Aug.04






Februar-Notizen
27.02.04
tapetenräume


Als ich im Oktober bei der 50. Kunstbiennale in Venedig war, da stand ich in einem mit Alufolie tapezierten Raum und dachte zuerst an Andy Warhol. Dieser hatte in den 1960ern die Räume seiner legendären Factory in New York in Silber tapeziert. Doch nicht Warhol, sondern Rudolf Stingel hieß der italienisch-amerikanische Künstler, der diesen Raum gestaltet hatte. Wie Warhol lebt er in New York, doch im Gegensatz zur Popkunst-Ikone, der sich selbst im Reflex der Silberfolie zum Kunstwerk stilisierte, forderte Stingel die Besucher auf, sich in den Raum einzubringen und ihre Wünsche für ein besseres Leben an die Wand pinnen. Die Wände wirkten am Ende fast wie eine kleine Müllhalde, mit notdürftig besorgte Mitteln waren Eintrittskarten, Kassenbons, Notizblätter an die Wand gepinnt, mit Haarnadeln oder gar Kaugummi, und Grüße aus aller Welt galt es zu entziffern. Rudolf Stingel ist derzeit im MMK ausgestellt und wieder kommt mir Warhol in den Sinn, denn dessen "Time Capsules", Thema und Titel der letzten Ausstellung, müssen mit Beginn der neuen Ausstellung aus dem Museum verschwunden sein. Statt Warhol wieder Stingel, dieser hat einen Raum im Museum umgestaltet. Diesmal nicht in Silber, sondern in Rot. Zusätzlich greift der Künstler in seinem "tapezierten" Projektraum  auf Bilder aus dem Depot des MMK zurück. Auch diesmal nimmt er mittels seiner "Tapete" einen Dialog auf und bezieht sich damit auf einen regionalen Kontext. Bei der Biennale waren es die Besucher, hier im MMK sind es die Kunstwerke des Hauses. Ein kausaler Zusammenhang ist schnell gezogen: "In Frankfurts brauchts keine Besucher die Müll an die Wand pinnen, hier reicht der im Haus enthaltene Kunstbestand aus", schiesst es mir durch den Kopf. Fürwahr, das ist überzogen, dazu schätze ich den Bestand des MMK viel zu sehr. Ausserdem jetzt fällt es mir wieder ein, in Venedig war es ja auch kein Müll, sondern es waren "Wünsche für ein besseres Leben". Na, dann passt ja alles wieder zusammen...






22.02.04
gefühltes recht


heribert prantl: "der richter heisst richter und nicht fühler!"
(aus einem interview in kulturzeit)





12.02.04
Romeo und Julia


Kann man Romeo und Julia heute überhaupt noch inszenieren? Totgesehen. Ende bekannt. Ausgelaugt. Und dann, gestern, diese Überraschung im Schauspiel Frankfurt:
Als Gesellschaftsstück inszeniert, besser gar: als einen Gesellschaftstanz. Jeder begehrt den nächsten. Die Mutter den Freier Paris, Paris die Julia, Julia und Romeo, der wieder von Tebaldo und Mercutio ungewohnte Aufmerksamkeit erhält. Ein darbender Reigen, im zum Untergang verdammten Kosmos der Eitelkeiten. Vorangetrieben durch die Bucovina-Musik von Stefan Hantel. Aus einer dunklen Ecke, einer Zirkuskapelle gleich, untermalt die Musik mit treibenden Balkan-Zigeunerweisen das Spiel auf der Bühne.
Die anfängliche Ordnung der Gesellschaft, die festgefahrenen Wege, spiegeln sich im Bühnenbild wieder. Weiße Teller überall, sonst nur schwarzer Bühnenraum. Von oben doppelt eine übergroß schräge Spiegelfläche das Geschehen und zeigt die Ordnung im Chaos. Aus den auf der Bühne plazierten Tellern, wird in der Spiegelung ein sorgsam konstruiertes Ornament. Alle Schauspieler bewegen sich springend, tastend, unsicher, auf den fragilen Objekten. Die Wege sind vorgegeben und Reibungen und Zusammenstösse vorprogrammiert. Schon bald werden Romeo und Julia die festgelegten Wege hinter sich lassen, das Geschirr wird bersten, Scherben bleiben als stumme Zeugen zurück.






10.02.04
schirn-irrung

sollte man nicht davon ausgehen können, wenn irgendwo 'eintritt frei' drauf steht, dass dann auch 'eintritt frei' drin ist?
wer zur ausstellung von jonathan meese will, sich flugs auf der schirn-webseite informiert, wird verblüfft (da ungewohnt) bemerken, dass der eintritt frei ist. doch
ist man erstmal in real bei der schirn angekommen, kann man feststellen, dass dieser eintritt wohl immer noch frei ist, aber nur wenn man zuvor ein ticket ( 7 euro) für die julian schnabel-ausstellung gekauft hat. denn um zur meese-installation zu kommen, muss man die schnabel-ausstellung durchqueren. zwei wochen war der eintritt tatsächlich frei-frei, doch seit dem schnabel-ausstellungsbeginn, ist sie halt nur quasi-frei.

so geschehen: vor zwei wochen einem freund, der sich die meese-ausstellungen angucken wollte.

freier eintritt???





07.02.04
Städel-Rundgang


nach malereiboom letztes jahr herrschte eine diffus zu beschreibende pop - elektroclash - retro80er - punk - glamour - ästhetik vor. so ein bisschen, wie die homepage von den "chicks on speed". collagen mit malerei und zeitungsbild und zeitschriftenwerbung, sehr bunt, viel neon, extrem hohes trash-potential. boom der oberfläche. gemalt wird aber immer noch. neugierig betrachtet, da neu, die arbeiten der  tillmans-studierenden.




KUNST

KÜNSTLERBECKEN



KUNSTGESPRÄCH


KUNSTBUSFAHRT


später. lange bei den ateliers im osthafen gewartet  und gehofft, dass um 22 uhr tatsächlich noch der städel-shuttlebus kommt und uns zurück in die stadt transportiert. beim warten  das eintreffen der partygäste beobachtet. zuletzt gerade noch gesehen, wie die musikformation "pornoheft" dicht gedrängt im kombi, mit musikgerät und verstärkern auf dem schoss, richtung party auf den parkplatz einbogen. dann kamm endlich der bus.




,,,..-,-.,-..-,#++#,.-+-.#+#+.-.#+,.+.,-.-####-.+-,.-...,.,.,.,.-.-.-##.--.-,-,,,----,,---##+#,..#+#,--.--.+.+.+....,,,,,...#+#-,..-,-,-,...,.--,.
.,##+#++##+++##+##,,.-..+####..-.,,-..--.------....--..,,,,,.,.,.,.,.,.,++##++++##++++++#####################-.-....-...-.-.-.,
,..,-.---,.-.-.-.---.,.,,,,,.,,,,,,........-.,.--------------------------------------.....,.,.#+#.,.,.-.-,-,.,....,.,.,,.,,,,,.,,..#+++##+++++++#####
+++++##+#++.+.+.++++......+.+.+.,+,+,,,.,.,.,-,-,-,.,.,-.-.-.--,#,+,##,.-.-.,-.,-,.,.--,..,.-,.,,.,,,,.#+,..,+++++#.,..-,-,.,.-,.-###...-,-,.-,-
.-.-...,,.,--,.-,..,.,.,.......##+++#+#+#++++++++++++....,,.,,..++++,.,...#######################,.,,,,,,,,,,,,.-.-.-.,+++++.,.,-,..,.
#####################################.,,,-.,.--,.-.-..,.,.,.,...---..------.--,,.,,.-..-,-.++++----.-..,+++,.,,.,.-,.-.-,-,-.+-+--..-.
,,.-,.,.-,.-.-.-.-.-..-,.,.-,.-,-,..-##+#-.,.-,.,.,.-+#,+#,+-.,,##+.#.#-.,.,+.--,#+#,.-,.-,.-,.-#+.-#+.#,.#+-,-.,-#,#-.,#.-,-.,#.-,#+.,#.,..-,.-.,..
,..,..,..,.,.,.,,,,,,,,,,.,.,..,.,.,.,.-,--.,-,.-.,.,.-,.,.-,-,.-...-.-.-.-----------,.,.,.,.,..,-..-,.,.--,--.---,.,.,,.,.......,.,.,.,..,,,,,,,,,,.,.,-.,-.,.-,-,,,-.,,,,,--,,..,.
...........................................,.,,..,.,.,.,,.,.....................,,,,,.,.,........,,.,.,.,.,.,.......................................,.,,.,,,.........,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.,.,.,,.,....
                                                                                                                                                                                                                                            info(at)tinowa.de