| |
|
|
Juni03 |
Juli03 |
Aug.03 |
Sep.03 |
Okt.03 |
Nove.03 |
Dez.03 |
||
Jan.04 |
Feb.04 |
![]() März.04 |
April.04 |
Mai.04 |
Juni.04 |
Juli04 |
Aug.04 |
|
Juli-Notizen
|
zurück zur Tagesnotiz |
||
| 30.07.03 Den Flip-Flops zur Ehre... "Schlappen", "Fuß-FKK",
billige Badelatschen: Immer wieder Gemecker an den Flip-Flops.
Diese Flip-Flop-Disserei ist
mir
ja rätselhaf.. Bisschen inflationär, dass echt jeder die
trägt,
aber im grossen und ganzen
ein bequemer und luftiger Schuh. Okay, manchmal läuft man sichdie Zehen wund. Aber sonst? Immerhin ein Schuh mit
Tradition. Schon in den 70ern sind amerikanische Studentinnen in diesen
Schlappen über den Campus gewatschelt. Und eine meiner ersten
frühkindlichen Erinnerungen war, dass ich Flip-Flops in Venedig
gekauft bekam, nachdem der teure Elefanten-Schuh im Kanal baden ging.
Der Flip-Flop gilt als klassischer Rimini-Schuh der späten 70er. Erst haben sich die blonden deutschen Maiden den Schuh gekauft und abends ging es dann "quiek-quak" mit dem schnieken Verkäufer durch die Gassen und später "Amore" machen. Als dann das Asien-reisen gross
wurde, ist man wieder auf den Flip-Flop gestossen, nicht umsonst
heissen sie in den USA manchmal "Thongs" und sind doch nur schnöde
Flip-Flops. Original scheinenen die aus Japan zu kommen, Zoris genannt,
und der Thong, das ist der Zehensteg. Es gibt sogar ein "thong sandal
fanlisting",
also sowas wie eine eigene "Anbetung" nur für Flip-Flops
(http://www.logicalharmony.net/sandals/about.php).
In Thailand sind die sowas wie der National-Schuh. Da ist dann sogar der Elefant als Marke auf dem Plastik wieder zu finden und der ist ja dort das Nationalwappentier. Richtig scheisse ist hingegegen
das hier: www.flip-flop.de. Darüber ärgere ich mich
schon ganz lange. Die Betreiberin wird hier in Deutschland als
Erfinderin
der Flip-Flop-Mode gehypt. Als hätte sie den Schuh erfunden oder
wäre als einzige auf die Idee gekommen, dass die alte Badelatsche
nun ein Style-Produkt wird. Die hat doch nur geguckt, wie die in New
York und London rumgelaufen sind und war klug genug, die Plastikdinger
unter dem seit jahren gängigen Namen patentieren zu lassen. und
schon wird sie Mode-Revulotionärin. Totaler Unsinn!
Schlimm genug, dass die Medien den Mist auch immer wieder abdrucken. War von denen denn nie einer als Kind in Italien im Urlaub? Da hiessen die Dinger doch auch schon so. Aber nee, Frau Schulz muss den Namen ja unbedingt erfunden haben, weils sich dann so schreibt, wies sich auch beim laufen anhört. Flip-Flop halt. In einem Artikel in der SZ vom Juni las sich das dann so (ja ja, die große Erfinderin):
Flip-Flop.de >>> DAS
gehört angeprangert! Der Schuh ist toll. Nur der ganze Unsinn
drumherum, der nervt!!!
|
|||
| 28.07.03 Niederräder Maininsel Keine 10 Minuten mit dem
Fahrrad
ist man von der Innenstadt entlang des Mains unterwegs, schon ist man
an
der Niederräder Maininsel. Eigentlich heisst esja "Licht- und
Luftbad", welches es schon seit über 100 Jahren auf der
langgestreckten
Halbinsel im Main zwischender Friedensbrücke und Niederrad gibt.
Schön daran ist, hier
ist es ruhig, man hat Platz und tritt sich nicht auf die Füsse.
Anders als am Mainufer in der Innenstadt. Es gibt einen neugebauten
Imbiss und es stehen mehrere Tische und Bänke herum oder man sucht
sich einen schattigen Platz, wo man die eigene Picknickdecke ausbreiten
kann.Nicht immer war die Geschichte ebenso idyllisch wie der Ort: Das Licht- und Luftbad Niederrad war das letzte öffentliche Bad in dem vom 2. April 1936 bis zum Ende der Badesaison 1938 jüdische Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt am Main noch baden gehen durften. Für die NSDAP wurde schnell der Begriff "Judenbad" gebräuchlich. Ab Ende 1938 war jüdischen Kindern, Frauen und Männern das Baden in Frankfurt gänzlich verboten und 1939 wurde das Licht- und Luftbad von der SA übernommen. Während die Besucher bei
der Eröffnung des Licht- und Luftbades im Jahre 1900 noch
unbesorgt im Main schwimmen konnten, begnügen sich die Meisten
heute mit
einem Sonnenbad auf der großen Liegewiese, treffen sich abends
zum Grillen oder toben mit ihren Kindern auf dem Spielplatz. Naja,
vielleicht
gibt es schon den einen oder anderen, der auch heute dort noch
schwimmen
geht. Geglaubt hätt ichs nicht, doch wenn man es dann mit eigenen
Augen sieht...
Und steht man auf der Brücke, die vom Ufer zur Insel führt und guckt auf den verwilderten Seitenarm, mit den dort vertauten, nicht minder zugewucherten Booten, so glaubt man kaum, dass man noch in Frankfurt ist. Fast wie Urlaub. |
|
||
| 25.07.03 Friseurbesuch So lang waren sie schon lang
nicht mehr und irgendwie wusste ich auch schon gar nichts mehr mit
ihnen
anzufangen.
Also los zum Friseur um die
Ecke. Das ist ein italienischer Friseursalon mit einem lustigen kleinen
Mann als Chef und lauter schicken Frauen, die schneiden. Allesamt
italienisch und mit dunkelbraunen Haaren, zur Zeit mit Stufenschnitten,
oben zerfranst, im Nacken lang und blonde Strähnen um das Pony
herum.
Beim Haarewaschen wird man mit
Signora angesprochen und man macht die Friseurin glücklich, wenn
sie Fransen schneiden darf. Und Stufen.
Nun hat kein Haar mehr die
gleiche Länge. Ich seh aus wie ein zerrupfter Hund. Aber lustig
ist
es doch geworden. Mal sehen wie sich das Gestufe auswirkt, wenn man
es allein daheim bändigen muss.
Nachtrag: Kaum das die Haare mit Wasser
in
Berührung kamen fingen sie sich an zu locken. Ergebnis: nun siehts
irgendwie aus wie immer, nur kürzer. Und kaum einem ist es
aufgefallen,
dass was anders ist.
|
|||
|
19.07.03
Streifzüge Das dieses Chinesische Restaurant einfach unter schlechten Vorzeichen arbeitete wurde nach dem Abriss des asiatischen Innendekors offenbar. Auf der Wand urigste Frankfurt-Motive. Archäologien des Alltags. Gefunden: Schöne Aussicht / Innenstadt |
|||
| 17.07.03 Pornalarm statt Kinderzeichnungen Das ist mehr als
unachtsam: Wenn sich hinter Seiten für Kinder Pornoportale
verstecken!
Verärgert habe ich sofort
Beschwerde bei Google eingeschickt und als Kopie die Mail an den
Redakteur Frank Patalong der Netzwelt bei Spiegel Online, der gerade
erst einen Artikel
zu Google geschrieben hat.
Überraschend hat dieser
umgehend (sehr verständnisvoll) geantwortet:
"... Schauen Sie sich mal
über das unten von Ihnen zitierte "Im Cache"-Link an, wie
die Seite vor kurzem noch aussah. Da lagen tatsächlich
Kinderzeichnungen. Wahrscheinlich hat der Provider die Gebühren
für seine Domain nicht mehr bezahlt: Es gibt Pornounternehmen, die
auf den Aufkauf solcher "frei werdender" Adressen spezialisiert sind.
..."
Über Google ärgere
ich mich aber immer noch, denn die Suchrobots schwirren doch
täglich über Webseiten und könnten Inhalt und Angebot
weit besser abgleichen.
Spiegel Online ist derweil in meiner Achtung gestiegen. Wer ahnt denn, dass da sofort jemand antwortet? Top! |
|
||
| 16.07.03 Sommer ... ist, wenn man an eine Wand
aus heißer Luft knallt, wenn man aus der Haustür tritt.
Der BMX-Fahrer bremst
qietschend. Der Kumpel begrüßt ihn.
"Was geht Alder?"."Ich schwitz!" Das Gras im Park ist gelb
verbrannt. Nur um die Bäume sind noch zaghafte grüne Inseln.
Die Fenster der Wohnungen sind
weit aufgerissen. Saxophon-lastiger Jazz tönt laut auf die Strasse
hinaus. Die Hitze fühlt sich genauso an, wie die Musik.
Es ist Sommer. Es ist heiss. Es ist ganz toll! |
|||
|
Eine Freundin hat gerade das
Paint-Programm für sich entdeckt und malt lauter nette Bildchen.
Was mich daran erinnert, dass ich (lang ists her) früher intensiv
mit
der Maus gezeichnet habe. Und dass ich dies schändlichst
vernachlässigt habe.
In Zukunft wieder öfter! |
|
||
| 13.07.03 Namens-Googeln II (Nachtrag) |
|
||
| 11.07.03 Veranstaltungsüberblick Es gibt immer wieder Zeiten da
scheint es so als gäbe es nicht eine vernünftige
Ausgeh-Möglichkeit in der Stadt. Und ein anderes Mal, weiss man
gar nicht für was man sich entscheiden soll, weil alle
interessanten Dinge an einem Abend/ einem Wochenende gleichzeitig
veranstaltet werden.
Heute wird es also richtig schwierig:
Und da diese Woche, eine
der guten war, will ich dankbar sein und diesen Umstand huldigen:
|
|
||
| Dienstag
(8.7.) Rotari in Offenbach.
Sonnenuntergang auf dem betonen Hochplateau. Performance darinnen. Die
Performance ist schrill, alles pink und plüsch>>> Sie,
die
polnische Mariola mit Jim Avignon ähnelnden Pop-Computer-Songs,
die sehr 80ies klingen, dazu wirre Geschichte. Z.B., dass die Performer
den Snoopie-Kult angehören. Das heisst, dort in der polnischen
Heimat werden Plastiktiere großgezogen, welche Tiere nachahmen
(bspw. Snoopi), diese werden gehegt und gepflegt.
O-Ton Rotari: "im szpital polski
werden zeremonien, inauurationen, messen, rituale, folklore,
wettkämpfe veranstaltet sowie kinder und tiere auf die bühne
gebracht.
im ensemble 'szpital polski' wirken außerdem mit: - triumph
international, deutscher einmarsch aus polen mit den komikern don
spongo und wiktor el
Das Beste: Innen hinter Glas
die
bunte Inszenierung und die stumm beobachtenden hippen
Rotari-Gäste. Draussen angegraute Türken vom benachbarten
Café, die mit Unglauben das Treiben durch das Schaufenster
verfolgen. Offenbach, wie es am schönsten ist!
|
|
||
| Mittwoch
(9.7.) Main Cafè/ Electric
Circus: Mal wieder (man ist ganz überrascht) ein entspannter Abend
im Main Cafè. Dieser Ort kann so unterschiedlich sein. Von
Yuppie-Sonnenbank bis hin zum Ballermann-Verschnitt. Da ist man immer
wieder froh, wenn
es dann auch mal wieder so nette ruhige Abende gibt, mit flauschiger
Musik im Hintergrund und Picknick mit netten Leuten auf der gemeinsamen
Wolldecke.
|
|||
| Donnerstag
(10.7.) Asta-Sommerfest: Monochords/
Kettcar/ Stereo Total:. Während die zwei ersten Bands durchaus
ganz nett waren, aber eher als Beschallung zum Gespräch dienten,
galt Stero Total die ungeteilte Aufmerksamkeit. Dies wurde belohnt mit
viiiiieeeel Konzert, das Ganze lief viel länger als vermutet. Auch
schön!!!
Und da der folgende Satz gleich
dreimal unabhängig voneinander gefallen ist, wird er hier nochmal
wiederholt: "Wo kommen denn all die schönen Männer
her?. Verstecken die sich das ganze restliche Jahr über?".
Gute Frage. Leute von ausserhalb könnten denken, in Frankfurt
herrsche die super-undergroundige Jugendkultur-Szene. Zumindest wenn
das Pubklikum des Asta-Sommerfestes das stylistische Maß
wäre. Schönes Beobachtungsfeld auf dem Campus, leider nicht
representativ...
|
|
||
| 07.07.03 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lämmerspiel (und es ist mir fast peinlich zu sagen, aber: "Ich war dabei!") ---
weiteres hier: Teilnehmende Beobachtung |
|
||
| 03.07.03 Namens-Googeln Vor Ewigkeiten hatte ich das
schon mal gemacht und unlängst habe ich mich mal wieder daran
erinnert. Schon lustig auf was so stößt, wenn man
den eigenen Namen suchen läßt.
Royal Tine finde ich schon sehr
edel, umso überraschender was sich dahinter verbirgt.
Tine-Melk hab ich jüngst
erst als Mitbringsel frisch aus Norwegen mitgebracht bekommen.
Im Zug des europäischen Warenaustausches bin ich recht
sicher, dass es diese Produkte bald auch unseren Kühltheken geben
wird. Besonders nett, dieses mysteriöse Tongefäss
"Traditonal Tine". So so, das ist also eine tradionelle Tine
und eine "Tine-Pause" gibt es auch von Tine. Ist wohl ab und an
nötig...
|
|
|